Die Spritzbegrünung (Hydrosaat, Naßansaat) ist eine Methode, die erstmals in den USA praktiziert wurde. Sie wurde primär zur Böschungsbegrünung an Autobahnen genutzt. Heute ist es die am häufigsten angewandte Begrünungsart für Großflächen aller Art, sei es an Böschungen (Straßen, Bahn, Dämme), auf Skipisten, im Bergbau oder nach Bränden und Rutschungen.

Da die Spritzbegrünung maschinell durchgeführt wird und vor allem an Böschungen eine hohe Flächenleistung erreicht, ist sie preisgünstig und verspricht einen optimalen Begrünungserfolg.

In einem Tank mit Rührwerk werden Wasser als Trägersubstanz, Saatgut, Dünger, Bodenverbesserer, Mulchstoffe und Kleber zu einem Brei vermischt. Dieser Brei wird mit einem Schlauch und einer Pumpe in einem Arbeitsgang auf die zu begrünende Fläche aufgesprüht. Durch die Beimischung des Klebers wird eine sofortige Stabilisierung der Bodenoberfläche erreicht, entscheidend gegen Wasser- und Winderosion.

Die Spritzbegrünung hat eine Vielzahl an Vorteilen zu bieten. Den Schutz vor Erosion stellen wir dabei an erste Stelle. Durch den enthaltenen Haftkleber sowie Fasermulche wird die Bodenfläche gesichert. Die wertvollen Feinanteile werden so gebunden und vor Auswaschungen geschützt.

Nähere Informationen in diesem PDF